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1.2 Form der Aufbereitung

Die Form der Aufbereitung soll eine multimediale Präsentation mit interaktiven Elementen auf der Grundlage des Programms "PowerPoint" von Microsoft sein.

 

1.3 Überlegungen zur Zielgruppe

Die mögliche Zielgruppe ist in Abhängigkeit von den Eingangsvoraussetzungen der Präsentation (z.B. elementarer Umgang mit dem Computer) und einem möglichen Interesse am Thema zu sehen.

Auf dieser Grundlage ließe sich die Zielgruppe zunächst recht weit fassen. Die Voraussetzungen im Umgang mit dem Computer sind heutzutage vereinzelt schon in der Grundschule vorhanden. In diesem Alter (1-4 Klasse) wird sich die Präsentation jedoch nur schwer in den Musikunterricht integrieren lassen, da das Interesse der Kinder am Thema E-Gitarre nur sehr schwach ausgeprägt sein dürfte.

Ich gehe aus eigener Erfahrung davon aus, daß ein wirkliches Interesse an dem von mir aufbereiteten Thema etwa im Alter von 10 –14 Jahren (5-7 Klasse) entsteht. Erst in diesem Alter entwickelt sich meiner Beobachtung nach ein eigenes Musikinteresse. Gerade die Rockmusik nimmt hier nach wie vor einen hohen Stellenwert ein.

Da die E-Gitarre elementar mit der Rockmusik verbunden ist, dürfte hier ein Interesse am Thema erwartet werden. Zudem scheint gerade diese Altersgruppe zunehmend Interesse (nicht zuletzt der Computerspiele wegen) am Umgang mit dem Computer zu gewinnen.

Nach oben im Alter sind zunächst keine Grenzen vorhanden. Ich denke jedoch, daß es grundsätzlich wichtig ist, eine Präsentation oder ein Lernprogramm auf eine enger gefaßte Altersgruppe abzustimmen.

Insbesondere das didaktische Konzept sollte auf eine bestimmte Altersgruppe abgestimmt sein, z.B. erfordern sehr freie Lernumgebungen seitens des Lernenden eine andere Qualifikation als ein Lernprogramm, das sich darauf reduziert, im "drill & practice" Stil durch ein Lernprogramm zu führen.

Da ich mit meiner Präsentation eine freie Lernumgebung schaffen wollte, die von dem Benutzer selbständig und interaktiv gesteuert wird, erfordert diese Präsentation ein gewisses Maß der Fähigkeit, selbständig zu lernen. Darüber hinaus muß die Darstellung von Informationen (Sprache, Interaktionsdesign, Programm Layout) in einem Lernprogramm auf eine bestimmte Altersgruppe abgestimmt sein.

Ich setzte die Zielgruppe in anbetracht dieser Vorüberlegungen vorrangig in der Sekundarstufe I an, wobei ich jedoch auch ältere Schüler durch das Programmdesign nicht ausschließen werde.

 

1.4 Eingangsvoraussetzungen

Da viele Informationen auf Texten basieren werden, ist das "Lesen können" zwingende Voraussetzung für die Nutzung dieser Präsentation. Außerdem erleichtern elementare Erfahrungen im Umgang mit dem Computer (z.B. Mausbenutzung) den Umgang mit diesem Programm.

Grundkenntnisse der Musiktheorie (Tonleiter, Akkorde, Notenlesen) sind nicht zwingend als Voraussetzung gegeben. Jedoch erschließen sich sämtliche Inhalte nur, wenn diese elementaren Kenntnisse zumindest im Ansatz vorliegen. Erklärt werden z.B. nicht Begriffe wie Akkord, Tonnamen, Tonleiter.

 

 

1.5 Anforderungen an die Hardware

Eine Präsentation, die multimedial aufbereitet ist, erfordert einen Computer, der in der Lage ist, die integrierten Informationsobjekte darzustellen und abzuspielen. Folgende Komponenten sind demnach erforderlich:

CD - Rom Laufwerk, Soundkarte, Farbbildschirm (empfohlen), Maus, Tastatur.

Da dies jedoch zur derzeitigen Standardausstattung eines PCs gehört, mußte ich bei der Umsetzung der multimedialen Inhalte die mögliche Ausstattung z.B. in der Schule nicht weiter berücksichtigen.

 

1.6 Einsatzort

Ein möglicher Einsatzort ist die Schule, wobei folgende thematische Bezüge im Schulunterricht hergestellt werden können.

Das Programm könnte ergänzend in den Themenbereichen Instrumentenkunde, historische Entwicklung der Rockmusik, alternative Notationsschriften und auch in der Praxis (selber spielen, erste Erfahrungen im Zusammenspiel mit anderen) Anwendung finden.

Die Präsentation ermöglicht es, sehr weitgehend auf andere übliche Medien zu verzichten oder ihren Einsatz zumindest einzuschränken. Dies bezieht sich auf Tafel, Bücher, Tageslichtprojektor, Musikinstrumente und Verstärker und Audio Wiedergabegeräte (Tapedeck Platten- und CD-Spieler).

Genau dies ist einer der großen Vorteile moderner Computersysteme. Sie ermöglichen es, daß die verschiedenen multimedialen Elemente in einem Gerät vereint werden können und mittels entsprechender Programmumsetzung vielleicht auch eine neue Qualität erreichen können.

Gerade verschiedene Gitarren und Verstärkertypen gehören nicht zur üblichen Ausstattung eines Musikbereichs in der Schule. Hingegen wird die Ausstattung der Schulen mit Computern zunehmend verbessert. Gerade hier kann diese Art der Aufbereitung sinnvollen Einsatz finden. Den Schülern wird die Möglichkeit gegeben, sich in Bild und Ton einen Eindruck von verschiedenen Gitarren und Verstärkern zu verschaffen.

Das Programm könnte im Rahmen des normalen Musikunterrichts angewandt werden. In Frage kommt vorrangig Einzelarbeit, aber auch Kleinstgruppen könnten das Programm durchaus sinnvoll nutzen.

Auch ist denkbar, die Präsentation den Schülern mit nach Hause zu geben, um sich im Rahmen der Hausarbeiten oder bei weitergehendem Interesse, mit dem Thema zu beschäftigen.

Dabei stellt sich jedoch das grundlegende Problem, daß die Schüler nicht alle über eine entsprechende Hardware im privaten Bereich verfügen, so daß es zu einer deutlichen Benachteiligung der entsprechenden Schüler kommen würde.

Über den schulischen Bereich hinaus eröffnet sich für mich oder andere E-Gitarren Lehrer die Möglichkeit, die Präsentation im Rahmen des privaten Unterrichts zu nutzen. Man könnte Schülern, die schon Unterricht haben, diese Präsentation mitgeben, um sich Hintergrundwissen anzueignen, welches vielleicht im normalen Unterricht zu kurz kommt (z.B. historische Entwicklung der E-Gitarre).

Sofern sich ein Schüler dazu entschlossen hat, sich eine neue Gitarre oder Verstärker zu kaufen, könnte man ihm mittels dieser Präsentation Informationen an die Hand geben, die er zu Hause ausführlich studieren kann (insbesondere die Klangbeispiele können da sehr hilfreich sein) und ihn so bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Aber auch jungen Menschen, die vielleicht Interesse daran haben, E-Gitarren Unterricht zu nehmen, könnte man die Präsentation mitgeben, damit sie sich einen Überblick über das Thema E-Gitarre verschaffen können und sie so vielleicht eher übersehen können, ob dieses Instrument ihr Interesse findet.

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